Auf Biomilch umsteigen?

Anbindehaltung mit 35 Kühen – weiterhin Ökozulage!

Wie die “Naturland-Nachrichten” (Ausgabe vom 4.10.07) melden, hat der Ausschuss für ländliche Entwicklung der EU beschlossen, dass auch Öko-Kleinbetriebe mit bis zu 35 Milchkühen plus Nachzucht die MEKA-Prämien weiterhin beantragen können. Eine Gefahr späterer Rückforderung besteht nicht mehr!

Schon vor über zehn Jahren wurde die Biomilch-Erzeugung als “Perspektive für eine ganze Region” – nämlich den Schwarzwald – erkannt (siehe z.B. Badische Bauernzeitung vom 7. Dezember 1996).
Damals hatte die Breisgau-Milch noch keine Biomilch im Angebot und es gab für eventuelle Erzeuger keinen entsprechenden Zuschlag.
Schon damals rechnete sich – nur aufgrund höherer MEKA-Zuschüsse – die teuerere Produktion.

Und heute? Heute vergütet die Breisgau-Milch den Erzeugern diesen Qualitätssprung mit ca. 6 Cent.

Frage: wieso verzichten zahlreiche Schwarzwälder Milch-Erzeuger auf jährliche Mehreinnahmen von 6.000 bis 8.000 Euro, je nach Milchkontingent?

Kommentare

  1. Gott sei Dank gibt es mehr als 6 ct/kg mehr.
    Warum die Schwarzwaldbauern nicht umstellen und sich die Mehreinnahmen entgehen lassen ist mir auch ein Rätsel.
    Gruß von Martina Braun

    Martina Braun am 1 August 2008 16:16

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